

Das Programm im Überblick
(Stand Feb. 2004 – Änderungen vorbehalten)
Übersicht
1. Zentrale Veranstaltungen
· Eröffnung
· Abend der Begegnung
· Ökumenischer Gottesdienst
· Hauptveranstaltung
· Fest der Kulturen
· Hauptgottesdienst
2. Biblische Impulse
3. Vorträge und Podien in den drei Themenbereichen
· Den Grund des Lebens erfahren
· Das Geschenk des Lebens bewahren
· Das Zusammenleben gestalten
4. Zentren für verschiedene Zielgruppen
· Zentrum Familie – Treff der Generationen
· Jugendzentrum
· Zentrum Männer und Frauen
5. Zentren mit Themenschwerpunkten
· Geistliches Zentrum
· Bibelzentrum
· Ökumenisches Begegnungszentrum
· Liturgie und Kirchenmusik
· Neues Geistliches Lied
· Weltanschauungen
6. Zentren für den Dialog zwischen den Religionen
· Lehrhaus Judentum
· Christlich-islamisches Begegnungszentrum
7. Orte der Begegnung
· Stände katholischer und ökumenischer Gruppen
8. Katholikentag in der Stadt
· Gottesdienste in den Kirchen
· Eine Welt-Bühne auf dem Münsterplatz
· Caritas-Bühne zur Zukunft der sozialen Berufe auf dem Weinhof
· Musik draußen & umsonst auf dem Marktplatz und in der
Friedrichsau
9. Kunst und Kultur
· Konzerte
· Literaturprogramm
· Filmvorführungen
· Ausstellungen
· Tanzperformance
· Theater
· Kabarett
10. Veranstaltungen aus Anlass des Katholikentags
in Ulm
· Sonderausstellungen Ulmer Museen
· Veranstaltungen Dritter
Das Programm des Katholikentags Ulm 2004 – genauer hingesehen
1. Zentrale Veranstaltungen
Eröffnung
Der Katholikentag startete am Mittwoch, 16. Juni 2004 um 18 Uhr mit einer
Eröffnungsveranstaltung auf dem Platz vor dem Ulmer Münster.
Wir begrüßten die aus ganz Deutschland und aller Welt angereisten
Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellten ihnen das Leitwort des 95.
Deutschen Katholikentags vor: "Leben aus Gottes Kraft". Der
SWR übertrug die Eröffnung im Südwest-Fernsehen.
Abend der Begegnung
Die Regionen der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Städte
Ulm und Neu-Ulm stellten sich als Gastgeber vor und präsentierten
sich den Besuchern. Auf verschiedenen Plätzen der Ulmer Innenstadt
gab es kulturelles Programm und kulinarische Angebote mit schwäbischem
Profil.
Ökumenischer Gottesdienst
Zum Ökumenischen Gottesdienst mit dem griechisch-orthodoxen Metropoliten
Augoustinos und dem evangelisch-methodistischen Bischof Klaiber, der Ulmer
Prälatin Wulz und Dekan Keinath luden der evangelische Landesbischof
Maier und Diözesanbischof Fürst am Freitag, 18. Juni 2004 um
18.30 Uhr ins Ulmer Münster ein.
Hauptveranstaltung
"Leben? Geschenkt!“ lautete der Titel der Hauptveranstaltung
des Katholikentags am Samstag, 19. Juni 2004 um 15 Uhr. Wie wollen und
sollen wir leben angesichts der Herausforderungen der Biotechnologie und
der Medizintechnik mit ihren Chancen und Risiken? Die Hauptveranstaltung
wurde vom ZDF übertragen.
Fest der Kontinente
Dass Kirche weltweit lebendig ist, war besonders am Samstagabend, 19.
Juni 2004 ab 19 Uhr spürbar. In der Ulmer Innenstadt zeigte sich
die Vielfalt der Kulturen. Misereor, der Bund der Deutschen Katholischen
Jugend (BDKJ) und das Blaurockteam aus Ulm-Söflingen veranstalteten
das Großkonzert „Ulm rockt für 1 Welt“ auf dem
Münsterplatz.
Hauptgottesdienst
Höhepunkt und Abschluss des Katholikentags war der gemeinsame Gottesdienst
am Sonntag um 10 Uhr auf dem Ulmer Festplatz in der Friedrichsau. Die
- leider verregnete - Eucharistiefeier mit Kardinal Lehmann wurde live
im Ersten übertragen.
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2. Biblische Impulse
am Morgen
Prominente aus Kirche, Politik und Kultur gaben ihre ganz persönliche
Auslegung der Heiligen Schrift. Drei auf das Leitwort bezogene Bibelstellen
wurden so lebendig. Am Donnerstag begegneten wir Elija am Horeb (1 Könige
19, 9-13). Das Danklied der Hanna war am Freitag zu hören (1 Samuel
2, 1-10). Um Jesu Ruf zur Nachfolge ging es am Samstag (Markus 8, 34-38).
Jeweils um 9 Uhr an zentralen Orten.
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3. Vorträge
und Podien in den drei Themenbereichen
Die Veranstaltungen der drei Themenbereiche wurden von den Vorbereitungsgremien
des Katholikentags konzipiert. Dazu kamen Angebote von katholischen Organisationen
und Verbänden. Hier eine Auswahl der Themen::
Den Grund des Lebens erfahren
Hauptvorträge
Kraft und Ohnmacht in der Bibel. Mit Sr. Margarete Gruber OSF
Ökumene des Lebens. Mit Walter Kardinal Kasper
Zukunftsbilder des Christlichen in Europa. Mit Paul M. Zulehner
Hauptpodien
Dem Glauben auf den Grund gehen
Kirche lebt mit uns: Ehrenamtliches Laienengagement
Apokalyptiker – Visionäre – Fundamentalisten
Wie kompatibel sind unsere Kirchen?
Ökumene des Lebens konkret
Kirche ohne Räte – ratlos!
Weitere Veranstaltungen
Gott in der Megastadt
Abschied von der Klerikerkirche?
Christlicher Glaube vor der Herausforderung der Esoterik
Auf dem Weg zur ökumenischen Kirche?
Pilgern auf Jakobswegen
Gemeinde ohne Priester – eine Chance?
Christlicher Widerstand im Dritten Reich
Das Geschenk des Lebens bewahren
Hauptvorträge
Menschenwürde. Mit Dietmar Mieth und Herta Däubler-Gmelin
Gewissensbildung in einer pluralistischen Welt. Mit Marianne Birthler
und Eberhard Schockenhoff
Ethik und Demokratie. Mit Annette Schavan und Wolfgang Huber
Hauptpodien
Unser tägliches Brot gib' uns heute – der Wert unserer Nahrung
Für eine humane Globalisierung
Schöner neuer Mensch – was können, dürfen, wollen
wir?
Heilen – Heil bringen – Heil werden
Militärische Intervention zu humanitären Zwecken?
Von Rio nach Ulm – Nachhaltigkeit von der Theorie zur Praxis
Chancen und Grenzen der biomedizinischen Forschung
Weitere Veranstaltungen
Stehen wir vor einer biopolitischen Wende in Deutschland?
Kommt der Schuldenerlass bei den Armen an?
Wie das Leben enden soll
Grüne Gentechnik
Sexualkultur und Prävention
Gerechter Welthandel?
Initiativen für den Frieden zwischen Israel und Palästina
Halbierung der weltweiten Armut bis 2015
Behinderung als Makel?
Christlich-Islamische Partnerschaften für Gerechtigkeit und Frieden
Das Zusammenleben gestalten
Hauptvorträge
Wie wollen wir in Zukunft in Deutschland leben?
Wie wollen wir in Zukunft in Europa leben?
Wie wollen wir in Zukunft global leben?
Hauptpodien
Solidarsysteme im Umbruch
Christliches Engagement in der Zivilgesellschaft
Was verbindet Europa?
Schule heute – Utopien und Visionen
Quo Vadis – Gewerkschaften?
Wieviel Elite braucht das Land?
Schöne neue Tätigkeitsgesellschaft
Einwanderungsland wider Willen?
Visionen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Wozu noch katholische Soziallehre
Auf dem Weg zur Europäischen Verfassung
Tendenzen gesellschaftlicher Ausgrenzung
Drang und Zwang zum Risiko
Altes Europa – neue Weltordnung
Weitere Veranstaltungen
Neue Säulen im Haus der Zukunftsversorgung?
Aktive Bürgergesellschaft oder Nachtwächterstaat
Keine Zukunft ohne Familien
Sozial ist, was Arbeit schafft
Europa wächst zusammen – aber wie?
Unternehmensverantwortung und Sozialstandards
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4. Zentren für
verschiedene Zielgruppen
Zentrum Familie – Treff der Generationen
Im „Zentrum Familie – Treff der Generationen“ war das
Programm für Familien, Kinder und Ältere Menschen zusammengefasst.
Im Vordergrund stand das Zusammenleben der Generationen. Der oftmals verengte
Familienbegriff sollte aufgebrochen werden, Familienmitglieder außerhalb
der Kernfamilie wurden ebenso aufgenommen wie Singles.
Thematische Veranstaltungen
Mein Leben im Alter
Kinder fragen nach Gott – Wer gibt Antwort?
Familien – die Lastesel der Gesellschaft?
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Familienbezogene Armutsprävention
Autorenlesungen
Plötzlich ist alles anders! Dem Schicksal von Krankheit und Behinderung
Leben abtrotzen
Kinder ins Leben begleiten
Was Paare zusammenhält
Glaubenskommunikation in Familien und Gemeinden
Familienarbeit und Erwerbsarbeit. Wahlfreiheit oder Zwang?
Gewalterfahrungen in Familien
Wie Paare Enttäuschungen und Krisen als Chance nutzen können
Unser Kind ist tot – und jetzt? Was den Eltern und Geschwistern
bleibt
Heute als Single leben. Überholspur oder Sackgasse?
Wenn zwei Kulturen aufeinander treffen. Bi-nationale Partnerschaften und
Ehen
Trennung und Scheidung – der schwierige Weg zu einer neuen Familienform
Erweiterung der Erziehungsfertigkeiten
Was macht Beziehungen stabil? Kraftquellen für Ehe und Partnerschaft
Münsterführungen und Münsterorgelführungen für
Kinder und Familien
Im Gespräch: Kirche und Sexualität. Liebe, Lust und Zärtlichkeit
Wenn Kinder Kinder kriegen
Integration von Kindern mit Behinderung in Kindergarten und Schule
Biblisches Mitmachtheater und Biblische Geschichten mit Egli-Figuren
Auf Spurensuche gehen
Jugendzentrum
Katholikentage sind jung. Sie sind Treffpunkt für Jugendliche aus
der Region und aus ganz Deutschland. Das Jugendzentrum bot den Raum für
die eigenen Formen und Themen Jugendlicher. Mit seinen beiden Standorten
Kulturzentrum Roxy und Schulzentrum St. Hildegard war es schon rein räumlich
groß und abwechslungsreich angelegt. Über das Programm des
Jugendzentrums informierten das Jugendportal des Katholikentags www.jugend.katholikentag.de
und ein eigener Jugendflyer.
Zentrum Frauen und Männer
Im Zentrum Frauen und Männer führte der Katholikentag Frauen-
und Männerarbeit zusammen. Ausgehend vom Begriff „Gender“,
der im Unterschied zum biologischen Geschlecht die gesellschaftlich, sozial
und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern
bezeichnet, wurden die unterschiedlichen Interessenlagen und Lernfelder
beider Geschlechter sowohl in gemeinsamen Podien als auch in getrennten
Werkstätten angesprochen, diskutiert und bedient.
Thematische Angebote
Vom guten Leben in schwierigen Zeiten. Life-Balance im Leben von Männern
Beruf, Liebe, Kinder und noch mehr
Vom guten Leben mit Leib und Seele
Frauen in geistlicher Leitung
Gender Mainstreaming. Neue Perspektiven für alte Probleme?
Eine verbotene Liebe? Homosexualität und Kirche
Wer`s glaubt. Was Männer in der Kirche finden
Gewalt gegen Frauen
Männer ticken anders – Frauen auch.
Vom guten Leben und Lieben
Geschlechtergerechtigkeit und weltkirchliches Handeln
Männer und Gewalt
Moo Shim – Leerer Geist. Ankommen im Augenblick
Innae – Geduld. Stärke und Gelassenheit
Spiele für Väter und ihre Kinder
Bibliodrama zu Frauengeschichten
Gendertraining – Männliches und Weibliches in Balance?!
Trotzdem – Frauen treten ein für Gerechtigkeit
Den Körper wahr-nehmen
Was tun gegen Mobbing?
Mit Grenzen leben. Wenn Männer älter werden
Mein Papa ist der Beste! Wozu Kinder Väter brauchen
Lust auf Leben – Frauen im Prozess des Älterwerdens
Frauenlieder – Männerlieder
Let`s talk about sex. Männer und Sexualität
Mystische Nacht. Weibliche und männliche Stimmen aus jüdisch-christlichen
Traditionen
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5. Zentren mit Themenschwerpunkten
Geistliches Zentrum
Aus Gottes Kraft und mit allen Sinnen zu leben, dazu lud das Geistliche
Zentrum alle Teilnehmenden des Katholikentages ein: Hier war ein Platz
für Körper, Geist und Seele. Die Veranstaltungen fanden in verschiedenen
Gebäuden rund um den Alten Friedhof statt, in der katholischen Kirche
St. Georg, der evangelischen Pauluskirche und der methodistischen Zionskirche.
Zum Programm des Geistlichen Zentrums gehörten:
Gestaltete Räume - Lebensräume
Gottesdienste und Gebetszeiten
Leben mit der Bibel
Vorträge und Podien zum Leitwort
Lebensbilder - Lebenswege: Heilige als Vorbilder
Spiritualität im Alltag – eine Vortragsreihe
Spiritualität leben - mit Körper, Geist und Seele
Beratung in Lebens- und Glaubensfragen
Beichtgespräche
Offenes Singen
Ausstellungen
Bibelzentrum
Das Jahr der Bibel 2003 hat gezeigt, wie aktuell die Texte der Bibel sind.
Katholisches Bibelwerk und Deutsche Bibelgesellschaft führten in
die Welt der Heiligen Schrift ein:
Die Bibel – Zankapfel zwischen den Kirchen?
Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament
Heilige Schrift in modernen Medien?
Ausstellung mit Biblischen Figuren
Zur aktuellen Diskussion um die Auferstehung Jesu
Mit Kindern zusammen Bibel entdecken
Die heidnischen Götter und das Christentum
Bibelarbeiten und Bibliodrama
Unmöglich! Mit Jugendlichen die Bibel lesen?
Mit dem Mut einer Frau: Judith
Provokation und Performance: Ezechiel
Verantwortliche Frauen und Männer in der Urkirche
Ökumenisches Begegnungszentrum
In der Ökumene ist ein gegenseitiges Verständnis der Konfessionen
füreinander unerlässlich. Diesem Verständnis sollte das
ökumenische Begegnungszentrum dienen. Verschiedene in der Ökumene
wichtige Themen wurden auf unterschiedliche Art präsentiert und diskutiert.
Dabei sollte deutlich werden, was alles heute bereits ökumenisch
möglich ist und wo die Gründe dafür liegen, dass manch
anderes uns noch voneinander trennt. Welche Perspektiven gibt es für
den weiteren Weg?
Dauerangebote
Eine Seh-, Schreib- und Leseschule zur Frage "Was Abendmahl und Eucharistie
mir bedeuten"
Präsentation der Charta Oecumenica
Werkstatt Orthodoxie
Informationsstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Interaktive ökumenische Ideenbörse
Gebetszeiten
Thematische Veranstaltungen
Gottes heilende Kraft im Kosmos
Ziele und Methoden der Ökumene
Lernprozesse ökumenischer Spiritualität
Singend einig werden
Leben mit Heiligen
Das Amt in den Kirchen
Ökumene des Lebens – über den Tod hinaus
Abendmahl und Eucharistie
Religion in Südosteuropa heute
Ökumenischer Abendsegen an der Donau
Orthodoxe Vesper
Liturgie und Kirchenmusik
Die zentrale Quelle der Kraft zum Leben aus Gott ist der Gottesdienst.
Heute Gottesdienste ansprechend zu gestalten und somit den Menschen diese
Kraftquellen zu erschließen, ist eine Herausforderung. Dieser stellten
wir uns in folgenden Veranstaltungen:
Gottesdienst zwischen Tradition und Zeitgemäßheit
Dome, Hüllen, Rituale
Wort-Gottes-Feiern: Eine Quelle neuer Kraft oder Symptom des Ausverkaufs?
Ästhetik unserer Lebenswelt – Religion und Erlebnismarkt
Vom Mehrwert des Wortes Gottes in der Liturgie
Altäre – Ambonen – Allerlei
Kirchenmusik als Brücke zwischen ästhetischem Bedürfnis
und christlichem Glauben
Von der Krippe zur Kathedrale: Kirchliches Bauen
Lesen – Verkündigen – Zeugnis geben: Werkstatt Lektorendienst
Wer singt betet doppelt
Münster- und Kirchenführungen
Kirchenmusikalische Konzerte
Neues Geistliches Lied
Katholikentage sind Umschlagplätze für neue Töne und für
frische Musik. Aktuelle Trends und Hilfestellung für ein lebendiges
Musikleben in den Gemeinden gab es in den Räumen der Ulmer Musikschule:
Singt dem Herrn ein neues Lied – Wo kriegt man neue Lieder her?
Hautnah – Komponisten und Texter im Gespräch
Dass zusammenwächst, was zusammengehört? – NGL und traditionelle
Kirchenmusik
Werkstatt Tontechnik – Beschallung in Kirchenräumen
Weltanschauungen
Wer Informationen über aktuelle Strömungen der Esoterik und
ihre Herausforderung ans Christentum suchte, war hier richtig:
Neue Spiritualität oder neuer Aberglaube?
Auf der Suche nach Sicherheit
Wenn die Welt morgen untergeht…
Wir wissen aber aus sicherer Quelle…
In der Bibel steht aber…
Heilung ohne Risiko und Nebenwirkungen?
Götter und Goblins
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6. Zentren für den Dialog
zwischen den Religionen
Lehrhaus Judentum
Das Lehrhaus Judentum führte in wichtige Themen und Traditionen des
Judentums ein. Dazu gehörten:
Juden und Christen im neuen Europa
Frauen im Judentum heute
Jüdische Identität in der Diaspora und in Israel
Hans Walz - ein schwäbischer Schindler?
Menschenbild und Menschenwürde im Judentum
Chassidismus nach 1945
Was ist der Talmud?
Schwäbisches Landjudentum
Christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier
Jüdisches Leben in Deutschland – aktuelle Probleme
Münsterführung zur Geschichte der Juden in Ulm
Christlich-islamisches Begegnungszentrum
In der Ulmer Weststadt begegneten sich Christen und Muslime zum Gespräch
und zum Austausch über gemeinsame Fragen:
Islam im Schulalltag
Bioethik aus christlich-islamischer Sicht
Wofür steht das Kopftuch?
Wie christlich-islamische Nachbarschaft gelingen kann
Moscheebau – Stein des Anstoßes?
Auf dem Weg zum islamischen Religionsunterricht
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7. Orte der Begegnung
Auf dem Messegelände waren 240 katholische Verbände, Initiativen,
Organisationen, Ordensgemeinschaften und Bistümer mit Infoständen
und Aktionsprogramm vertreten. Außerdem präsentierten sich
eine Reihe ökumenischer Gruppen. Hier konnte man sich informieren,
miteinander ins Gespräch kommen, Bekannte und Prominente treffen
und über die bunte Vielfalt kirchlichen Lebens staunen.
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8. Katholikentag in der Stadt
Gottesdienste in den Kirchen Ulms und Neu-Ulms
Feste Gebets- und Gottesdienstzeiten umrahmten die Tage in Ulm. Mit Morgengottesdiensten
um 8 Uhr konnte man in den Tag starten. Zur Mittagszeit gab es um 12.30
Uhr die Möglichkeit, eine besinnliche Pause einzulegen. Auch die
Abendgottesdienste um 18.30 Uhr und das Nachtgebet um 22 Uhr boten Gelegenheit,
gemeinsam zu beten und zu feiern. Diese Gottesdienste fanden zu den unterschiedlichsten
Anliegen in je eigener Gestaltung statt. Die Ulmer Kirchengemeinden und
katholische Organisationen und Verbände luden dazu ein.
Eine Welt-Bühne auf dem Münsterplatz
Solidarität mit den Menschen in der Einen Welt ist ein großes
Anliegen von Christinnen und Christen. In Präsentationen und Musikbeitragen
ging es um die vielfältigen Wege, in denen Kirche für Friede
und Gerechtigkeit eintritt. Das Programm war gestaltet von den Kirchlichen
Werken: Adveniat, Caritas International, Kindermissionswerk/Die Sternsinger,
Misereor, Missio und Renovabis. Einen Schwerpunkt bildete der gemeinsame
Einsatz für Straßenkinder weltweit.
Caritas-Bühne auf dem Weinhof
Menschen brauchen einander in vielfältigen Situationen - dies war
das Thema der Caritas beim Katholikentag 2004. Auf ihrer Bühne am
Weinhof ging sie aktuellen Fragen nach: Wie viel Gesundheit können
wir uns noch leisten? Spaltet ein Generationenkonflikt die Gesellschaft?
Wird Kindererziehung immer schwieriger? Welche Gesellschaft wollen wir
künftig und was ist sie uns wert? Das Publikum war eingeladen zu
einer kurzweiligen Mischung aus Musik, Theater, Kabarett und interessanten
Diskussionen mit prominenten Politikern, Sportlern, Unternehmerinnen,
Wissenschaftlern und Expertinnen aus dem sozial-kirchlichen Bereich.
Musik draußen & umsonst auf dem Marktplatz und
in der Friedrichsau Unter freiem Himmel gab es Musikprogramm zum Entspannen,
zum Nachdenklich werden, zum Aufwachen, zum Zuhören und Mitsingen.
Dabei waren: Trinity, Basilea, Gospel-Train, Kinduku, Joyful Voices, Patchwork
und viele mehr.
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9. Kunst und Kultur
Der Katholikentag präsentierte seinen Besuchern ein
vielseitiges Kulturprogramm. In unterschiedlichen Kunstformen kam das
Leitwort „Leben aus Gottes Kraft“ zum Ausdruck. Auf dem Programm
standen Konzerte, Literatur, Film, Ausstellungen, Tanz, Theater und Kabarett.
Konzerte
Die spirituelle Kraft der Musik zeugt von der Kraft Gottes und seiner
Gegenwart. Zum Konzertprogramm des Katholikentag gehörte Orgelmusik
am Mittag, Abendkonzerte mit Psalmen und Litaneien, dramatische Oratorien
und meditative Nachtkonzerte. Zum Beispiel:
Elias – Oratorium nach Worten des Alten Testaments mit dem Ulmer
Oratorienchor
Musik aus oberschwäbischen Klöstern mit dem Hassler Consort
Go Down Moses – Oratorium zum Gedenken an Martin Luther-King mit
der Ulmer Kantorei
In Croce – Neue Musik im Raum
Cantus lapidum – Gesang der Steine. Ein Klangsteinkonzert
Stummfilm und Orgelimprovisation: Der stumme Tod (Regie: Fritz Lang, 1921)
Literaturprogramm
Geschichten hören und Geschichten erzählen sind Lebensnotwendigkeiten
wie das täglich’ Brot. Denn das erzählende Wort schafft
Brücken zwischen Menschen, damit Vergangenheit bewahrt, Gegenwart
bewältigt und Hoffnung in die Zukunft getragen werden kann. Der Literatur-Ort
des Katholikentags, die Flussmeisterei am Donauufer, war deshalb vor allem
als Begegnungsstätte gedacht, in der Menschen und Bücher, Texte
und Bilder zusammen getroffen sind. Es gab Autorenlesungen, Vorträge
und Arbeitskreise zu Geschichten und der Vermittlung von Literatur.
Manna am Morgen – Literarische Bistros
Poetry Slam – ein Live-Dichter-Wettstreit
Ausgewählt – die Jury des Kath. Kinder- und Jugendbuchpreises
berichtet von ihrer Arbeit
Kriminacht am Fluss
Werkstätten zur Literaturarbeit in der Gemeinde
Filmvorführungen
Die Verbindung von Kino und Kirche hat in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
eine lange Tradition: von der Wiege des katholischen Filmwerks über
die Gründung von Tellux bis hin zur Entwicklung von Kinoexerzitien
in den 80er Jahren und den Subiacokinos im Schwarzwald.
Katholikentagskino aktuell – Neue Filme mit anschließender
Diskussion:
Preview: Der neunte Tag von Volker Schlöndorff und Gespräch
mit dem Regisseur
Die Blutritter – eine Dokumentation rund um den traditionsreichen
Blutritt in Weingarten
Weitere Filme: England!, Solas, Italienisch für Anfänger, Der
Sohn der Braut, 100 Schritte
Ausstellungen
Leben aus Gottes Kraft meint nicht nur das menschliche Leben. Der Kunstparcours
„nA(R)Türlich“ verband echte und artifizielle Pflanzen
zu überraschenden Kunstobjekten. 14 Künstler und Künstlerpaare
haben sich an diesem Projekt zum Katholikentag in Ulm beteiligt. Die Objekte
waren an verschiedenen Orten in der Stadt und am Donauufer zu entdecken,
verbunden durch einen Rundweg.
Weitere Ausstellungen:
Kraftraum – Arbeiten aus dem Bilderzyklus Horizont (2003) des Stuttgarter
Künstlers O. H. Hajek
Glaubensgespräche in Malbriefen – ein gemalter Briefwechsel
von Wilhelm Geyer und Werner Oberle
Was bleibt? – Tod, Energie, Leben
Lebensspuren, Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart –
Preisverleihung und Ausstellung
Tanzperformance
Die sieben Todsünden – ein Thema, so alt wie die Menschheit.
Sieben Choreographen inszenierten die Sünden und die Tugenden für
vier Tänzer.
Theater
Pantomime und Sprechtheater, professionelles und Amateurtheater, Behinderte
und Nichtbehinderte, junge und ältere Schauspieler, Theatertruppen
und Einmann-Theater, unter anderem:
Die schwäbische Schöpfung – der Klassiker der Theaterei
Erbach
Bilder der Bibel – pantomimisch dargestellt
Circus Aram Sam Sam – ein Zirkusprojekt mit Behinderten und Nicht-Behinderten
Ikarus und Katharina – frei nach der Geschichte des Gustav Mesmer,
dem Ikarus vom Lautertal
Kabarett
Satirisch, bissig, (kirchen-)politisch – so war das Kabarett beim
Katholikentag. Im Podium des Ulmer Theaters und im JAM (Jugend am Münster)
gab es ganztägig ein breit angelegtes Kabarettprogramm zu sehen.
Dabei unter anderen:
Otmar Traber
Klerikales Kabarett Kommando K3
Kai Magnus Sting
Duo Camillo
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10. Veranstaltungen aus Anlass
des Katholikentags in Ulm
Sonderausstellungen Ulmer Museen
Panis angelorum – Das Brot der Engel
Zur Kulturgeschichte der Hostie, im Museum für Brotkultur
Kirche – Kunst – Kasel
Künstler gestalten liturgische Gewänder, im Ulmer Museum
Und das Wort ward Bild
Biblische Geschichten in der Grafik der Moderne, im Edwin-Scharff-Museum
am Petrusplatz Neu-Ulm
Steingewordener Glaube
Kirchliche Architektur im Temescher Banat des 18. Jahrhunderts im Donauschwäbischen
Zentralmuseum
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